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Worte, die berühren

Von einem Trauerredner erhoffen sich die Angehörigen, dass er das Wesentliche gefühlvoll zum Ausdruck bringen kann. Die Ansprüche, die Zuhörer bei der Feier an ihn stellen, sind hoch: Je näher sie dem Verstorbenen standen, desto genauer achten sie auf jedes einzelne Wort.

Aber wie soll der Redner, wenn er die verstorbene Person nicht persönlich kannte, genau erfassen, was diese ausgemacht hat? Die Schilderungen der Angehörigen bilden nur das Gerüst seiner Arbeit, denn es kommt noch mehr dazu. Er muss zwischen den Zeilen lesen und ein tieferes Verständnis entwickeln, indem er die Hinterbliebenen und deren Umfeld genau beobachtet, jedoch ohne aufdringlich zu werden. Er muss spüren, aus welcher Mitte der Verstorbene gerissen wurde und welche Lücke er hinterlässt. Einige Fragen muss er vielleicht aufschieben oder sich selbst beantworten. Wenn er seine Rede ausgearbeitet hat, ist der Vortrag bei der Trauerfeier der Abschluss seiner Arbeit. Und auch hier kann vieles gelingen oder misslingen – der richtige Ton, die richtige Lautstärke, das richtige Maß an Gefühl geben den Ausschlag.

Wir empfehlen Ihnen unsere Trauerredner und -rednerinnen (und auf Nachfrage weitere):

Katrin Trenker

Mario Rutkowski

Annegrit Goldmann

Knut Vettrich

Ursula Micka

Frank Ritter

Monika Körner

Dietmar Koppe